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4 Was soll ich länger weilen
Wandern war vor der motorisierten Massenfortbewegung die normale Art des Reisens. Man war unterwegs auf Arbeitssuche, auf der Walz, als Händler oder auf der Flucht - all dies sind Formen des zweckgebundenen Wanderns. Heute steht das zweckfreie Wandern zur Erbauung oder Ertüchtigung im Vordergrund. Aber auch das gibt es schon lange: als erster „zweckfreier“ Wanderer gilt Petrarca, der 1336 den Mont Ventoux erklomm. Sein Bericht darüber gilt vielen als Startpunkt der Renaissanc
Sybille
4. Dez. 20252 Min. Lesezeit


3 Ich ging so für mich hin...
Das Spazierengehen hat seinen Ursprung im aristokratischen Lustwandeln in Gärten und Schlossparks zum Zeitvertreib und zur Erbauung, später in den Parks und auf den Promenaden der Städte und natürlich in der freien Natur (Osterspaziergang im Faust!) Kafka bricht bei seinem „Plötzlichen Spaziergang“ wegen eines „plötzlichen Unbehagens“ abrupt aus dem Kreis seiner Familie auf, und spaziert hochgestimmt zwei Bandwurm-Sätze lang durch die Gassen der Stadt - oder ist es nur ein.
Sybille
3. Dez. 20252 Min. Lesezeit


2 Fröhlich soll mein Herze springen
Vom Säuglingsalter an ist der Mensch auf Bewegung angewiesen, um sich die Welt zu erobern und sich den ständig wechselnden Lebensbedingungen anzupassen. Erst durch die körperliche Bewegung entstehen die für das Denken notwendigen Nervenverbindungen. Es entwickeln sich die Sinne. Bewegung ist dabei mehr als eine „FortBewegung“. Viele bewusste und unbewusste Prozesse sind an der Bewegung beteiligt. Während wir uns bewegen, reagieren auf unsere Umwelt in einer bestimmten Art und
Sybille
2. Dez. 20252 Min. Lesezeit


1 Dir ist ein unendlicher Raum noch die Wiege
Die erste rhythmische Bewegung, die das Kind erlebt, ist das sanfte Wiegen auf dem Arm der Eltern oder in der Babywiege. Der Säugling erspürt über Bewegung seine Umwelt und nimmt so Kontakt mit ihr auf. Das Wiegen beruhigt und gibt dem Säugling die Sicherheit, die es braucht, um einschlafen zu können. Alle Eltern wissen ja, wie sensibel der Moment ist, in dem das Kind in den Schlaf gleitet: Berthe Morisot, Le berceau Süßer Traum, wölb einen Dom über meines Kindchens Glieder!
Sybille
1. Dez. 20252 Min. Lesezeit


Advent 2025 Intro: In Bewegung
Musik ist Bewegung - diese schlichte Definition sei hier gewagt. Musik ist die Bewegung des Schalls in den Dimensionen Raum und Zeit könnte der Physiker ergänzen. Bewegung ist selbstverständlicher Teil menschlicher Existenz, der menschliche Körper ist für ein Leben mit Bewegung programmiert. Jeder Mensch verfügt über ein sein je eigenes Reservoir an Fortbewegungsarten, Handlungsbewegungen, Gesten und körperlichen Ausdrucksformen. Es sind die kontrastierenden Elemente, die M
Sybille
30. Nov. 20252 Min. Lesezeit


24. Heiliger Abend
Heute öffnet unser musikalischer Adventskalender sein letztes Türchen. Ich hoffe, er hat euch gut durch die Adventszeit begleitet und...
Sybille
24. Dez. 20241 Min. Lesezeit


23. Das musikalische Mosaik
Kaum ein Genre hat sich so offen gezeigt für Berührungen und Vermischungen mit anderen Musikstilen wie Jazz, Welt- oder Popmusik wie die...
Sybille
23. Dez. 20241 Min. Lesezeit


22. Variierte Subtilitas
Um so spektakulärer schlug am Beginn des 20. Jahrhunderts der Anschein von Rückschrittlichkeit in das Gegenteil um: Alle kompositorischen...
Sybille
22. Dez. 20242 Min. Lesezeit


21. Gelenkte Fantasie - Programmmusik
Programmmusik folgt einem außermusikalischen Programm, das eine bestimmte Vorstellung von Bildern oder Geschichten schaffen soll und...
Sybille
21. Dez. 20242 Min. Lesezeit


20. Der Dilettant - Eine Ehrenrettung?
Ehedem ein Ehrentitel für die, welche zwar der Musik nicht ihr Leben weihten, aber ihr die genussreichsten Stunden verdankten, ist...
Sybille
20. Dez. 20242 Min. Lesezeit


19. Biedermeier oder Boheme - Hausmusik
Die Schubertiaden gelten als Prototyp und historisches Vorbild der bürgerlichen Hausmusik. Dabei kann man den Freundeskreis, der sich...
Sybille
19. Dez. 20242 Min. Lesezeit


18. Salonmusik
Die Musik im Salon wird im Laufe des 19. Jahrhunderts zur SALONMUSIK, und dies entwickelt sich schon seinerzeit zu einem eher abfälligen...
Sybille
18. Dez. 20242 Min. Lesezeit


17. Auf der Suche nach der verlorenen Zeit
Im ersten Teil von Marcel Prousts „Auf der Suche nach der verlorenen Zeit" wird eine Liebe von Swann erzählt. Irgendwo hat er flüchtig...
Sybille
17. Dez. 20242 Min. Lesezeit


16. Bei Mendelssohns
Einen typischen Salon hatten die Eltern Mendelssohns, auch um ihre Kinder zu pushen, aber nicht nur. Gerade der Vater war ein ewig...
Sybille
16. Dez. 20242 Min. Lesezeit


15. Salondamen in Düsseldorf und anderswo
Rahel Varnhagen (1771-1833) vereinte Menschen unterschiedlicher Glaubensrichtungen und Weltanschauungen. In ihrem Salon in Berlin...
Sybille
15. Dez. 20242 Min. Lesezeit


14. Die Enge des Wohnzimmers - die Weite der Gedanken. Frauen im Salon
Die Salons waren frühe Netzwerktreffen. Sie ermöglichte einen freien Gedankenaustausch auch zu politischen Themen, ungeachtet des...
Sybille
14. Dez. 20241 Min. Lesezeit


13. Kenner und Liebhaber
Nicht nur die Musiker professionalisierten sich im Zuge der Ausweitung der bürgerlichen Musikkultur, auch die Rezeptionshaltung des...
Sybille
13. Dez. 20242 Min. Lesezeit


12. Die Königsklasse - Vier vernünftige Leute unterhalten sich
"Man hört vier vernünftige Leute sich unterhalten, glaubt ihren Diskursen etwas abzugewinnen und die Eigentümlichkeiten der Instrumente...
Sybille
12. Dez. 20241 Min. Lesezeit


11. Haydn, der Marketingstratege
Die sechs Streichquartette Opus 33 von Joseph Haydn gelten als der Beginn der Wiener Klassik. Als sie vom Komponisten Ende 1781 zum...
Sybille
11. Dez. 20242 Min. Lesezeit


10. Revolutionäre Gedanken in Pariser Salons
Germaine de Staël, 1766 in Paris geboren, glaubte an die Veränderbarkeit der menschlichen Natur. Die Philosophen der Aufklärung hatte sie...
Sybille
10. Dez. 20242 Min. Lesezeit
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