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19 Partytänze - Quadrille und Galopp

  • Sybille
  • 19. Dez. 2025
  • 1 Min. Lesezeit

Die Quadrille war höchst populär zur Zeit von Napoleon I. und hatte eine feste Form mit

acht Personen (vier Paaren), die sechs klassische Figuren mit so sprechenden Namen wie Le Pantalon oder La Poule tanzten. Die spätere Quadrille des Lanciers wird noch heute an allen dänischen Gymnasien gelehrt und bei jedem Abiball getanzt. Auch zu den Wiener Bällen, wie dem Opernball gehört sie zu Mitternacht mit der Musik aus der Fledermaus zum festen Programm und artet regelmäßig in ein heiteres Tohuwabohu aus, weil um die Uhrzeit keiner mehr die Figuren korrekt tanzen kann. Der Galopp ist dann der Kehraus nach der Quadrille oder auch am Ende des Balles. 


Der Galopp stellt auch die Verbindung zur gerittenen Quadrille dar, hier bezieht sich das Wort Quadrille auf das Viereck, in dem die Reiter ihre Choreographie aufführen. Der Ursprung liegt in der militärischen Ausbildung von Pferd und Reiter. 


Im Training wurden in Formationen Waffenübungen geritten. Zu festlichen Anlässen fanden Ritterspiele und später Militärparaden als Darstellung der militärischer Macht und des reiterlichen Könnens statt.

Die Quadrille des noch jungen Anton Bruckner, WAB 121 ist im Original für vier Hände komponiert, wir hören hier eine Bearbeitung für Orchester, eine Aufnahme der Wiener Philharmoniker aus dem Neujahrskonzert 2024 unter Christian Thielemann


Und von Franz Schubert den Grazer Galopp (D. 925), hier gespielt von András Schiff.


 
 
 

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